Update 05.03.2021:

Unser Siberian Husky Finn ist am 03.10.2019 geboren und ein imposanter, unkastrierter Rüde. Jedoch sollte man sich von seiner Schönheit nicht blenden lassen.

Finn ist ein unsicherer Hund, der vor seiner Tierheimzeit nicht viel kennen gelernt hat und Frustration nur schwer ertragen kann. Seiner Rasse typisch ist er ein aktiver und temperamentvoller Hund. Als Bezugsperson gilt es, dieses Temperament zu zügeln und den Hund auszulasten, denn sonst kann zum Beispiel aus spielerisch motiviertem Rempeln auch schnell eine Angriffsattacke werden. Aus Sicherheitsgründen wird er daher nur mit Maulkorb geführt. Wir erleben Finn hier als einen eher zu männlichen Bezugspersonen aufgeschlossenen Hund, von denen er sich bedingt streicheln lässt. Doch das ist ein langer Weg.

Wenn man zu ihm eine Beziehung aufgebaut hat trainiert er sehr motiviert mit. Er genießt ausgiebige Spaziergänge und liebt es auf der Tierheimwiese zu arbeiten. Auch der kleine Agility-Parcour ist eine äußerst reizvolle Bewegungsauslastung für ihn. Die Möglichkeit zu Baden, egal ob im Hundepool oder in der Natur, ist für ihn das Allergrößte.

Wir suchen für Finn äußerst konsequente und bestimmt auftretende Menschen mit einer klaren, für ihn gut lesbaren Körpersprache. Da Finn eine lange Kennenlernphase benötigt, müssen Interessenten viel Zeit und Ausdauer im Gepäck haben und sich zunächst engmaschig an den Spaziergängen und Trainingseinheiten als „Zweitbesetzung“ beteiligen.

Wir können uns Finn bei ein bis zwei Personen ohne Kinder vorstellen, die ihm auch kräftemäßig etwas entgegen zu setzen haben und ihn nicht zu lange alleine zu Hause lassen. Eine ländlich gelegene ebenerdige Wohnung mit Garten und hohem Zaun würde seinem Bedürfnis nach Freiheit entgegen kommen.